Apple Privacy Features

Wir nehmen den Schutz deiner Daten ernst.

Unsere Produkte und Features sind mit innova­tiven Datenschutz­technologien ausgestattet, damit wir oder andere auf möglichst wenige deiner Daten zugreifen können. Zusätzlich sorgen leistungs­starke Sicherheits­features dafür, dass niemand außer dir Zugriff auf deine Informationen hat. Wir arbeiten ständig an neuen Möglichkeiten, deine persönlichen Informationen zu schützen.

Safari

Safari kommt mit fortschrittlichen Features zum Schutz deiner Privatsphäre. Damit werden seiten­über­greifendes Tracking unterbunden und Daten minimiert, die an andere Anbieter übermittelt werden. Und Privates Surfen sorgt für noch mehr Schutz. Zum Beispiel werden die Browser­fenster gesperrt, die du gerade nicht benutzt.

Weitere Infos zu Safari Wechsel zu Safari

Intelligenter Tracking‑Schutz

Du hast sicherlich schon mal bemerkt, dass etwas, das du online kaufen wolltest, dir plötzlich überall im Internet angezeigt wurde. Das passiert, wenn andere Anbieter Cookies und andere Website­daten nachverfolgen, um dir auf verschiedensten Websites Werbung anzuzeigen.

Der intelligente Tracking-Schutz nutzt maschinelles Lernen und On‑Device Intelligenz gegen seiten­übergreifendes Tracking. Er verbirgt deine IP Adresse vor Trackern. So bleibt alles, was du dir im Web ansiehst, ganz allein deine Sache – und Werbe­treibende bleiben außen vor. Du brauchst keine Ein­stellungen für diese Schutz­mechanismen zu ändern, der intelligente Tracking-Schutz ist standard­mäßig aktiviert.

Privates Surfen

Safari schützt automatisch deine Privatsphäre. Privates Surfen sorgt für noch mehr Schutz. Wenn es aktiviert ist, fügt Safari die von dir besuchten Seiten nicht dem Verlauf hinzu, speichert keine Suchanfragen oder Informationen, die du in Online­formulare eingibst. Außerdem bekommst du fort­schritt­lichen Schutz gegen Tracking und Finger­printing, der noch effektiver verhindert, dass Websites deine Aktivitäten verfolgen oder dein Gerät identifizieren. Das Laden bekannter Tracker auf Seiten wird komplett blockiert und zu URLs hinzugefügtes Tracking wird entfernt, wenn du im Internet surfst. Entwickler von Inhalts­blockern erhalten keine Informa­tionen darüber, was du dir anschaust. Und Fenster, in denen du Privates Surfen nutzt, werden automatisch gesperrt, wenn du sie nicht verwendest. Um sie zu entsperren, musst du das Pass­wort für dein Gerät eingeben.

Passkeys

Passkeys ersetzen Pass­wörter durch eine Anmelde­methode, die einfacher und sicherer ist. Dein privater Schlüssel wird niemals auf einem Web­server aufbewahrt. Darum musst du dir auch keine Sorgen machen, dass deine Accounts durch Website-Leaks gefährdet werden könnten. Passkeys verlassen niemals dein Gerät und gelten nur für die Web­site, für die du sie erstellt hast. Damit sind sie auch nicht anfällig für Phishing. Passkeys werden durch­gehend ver­schlüs­selt und mit dem iCloud Schlüssel­bund auf allen deinen Apple Geräten synchro­nisiert. Anmelden kannst du dich auf unseren Geräten einfach mit Face ID oder Touch ID. Bei Websites oder Apps auf anderen Geräten kannst du deinen gespeicherten Passkey nutzen. Scanne dazu den QR Code mit deinem iPhone oder iPad und verwende Face ID oder Touch ID, um dich zu authen­tifizieren.

Datenschutzbericht

Dein Datenschutzbericht zeigt dir alle seitenübergreifenden Tracker, die durch den intelligenten Tracking-Schutz in Safari blockiert werden. Du kannst den Bericht über die Safari Symbol­leiste und Safari Startseite ansehen.

Passwortüberwachung

Safari prüft, ob deine im Schlüsselbund gespeicherten Passwörter vielleicht von einem Daten­missbrauch betroffen sind. Es setzt sichere und vertrauliche Verschlüsselungs­verfahren ein, um Ableitungen deiner Passwörter regelmäßig mit einer öffentlich verfügbaren Liste von gehackten Passwörtern abzugleichen. Falls Safari ein möglicherweise kompromittiertes Passwort erkennt, wirst du von deinem Gerät benachrichtigt. Dabei werden deine Passwort­daten niemals weiter­gegeben – auch nicht an Apple.

Social Widget Tracking-Schutz

Kommentarfelder sowie Tasten zum Liken oder Teilen sind in Websites eingebettete sogenannte Social Widgets. Auch sie können zum Tracking verwendet werden, selbst wenn du sie nicht nutzt oder daraufklickst. Safari blockiert dieses Tracking standard­mäßig und verhindert, dass Social Widgets auf deine Identität zugreifen – bis du ihnen dazu die Erlaubnis erteilst.

Abwehr von Fingerprinting

Safari hindert Werbe­treibende und Websites daran, aus den eindeutigen Merkmalen deines Geräts einen „Fingerabdruck“ zu erstellen, der sich zum Tracking nutzen lässt. Zu diesen Merkmalen gehören die Geräte- und Browser­konfiguration sowie installierte Schriften und Plug-ins. Um Fingerprinting abzuwehren, gibt Safari eine vereinfachte Version der System­konfiguration an. So sehen mehr Geräte für Tracker identisch aus. Das macht es schwieriger, dein Gerät zu identifizieren. Dieser Schutz ist standard­mäßig aktiviert, du brauchst also nichts weiter zu tun.

Suchen

In das intelligente Suchfeld in Safari kannst du die Namen von Websites, Webadressen und Suchanfragen eingeben. Dabei minimiert Safari die Menge an Daten, die an Such­maschinen anderer Anbieter gesendet werden. So werden beispielsweise weder Cookies noch dein genauer Standort geteilt – was passieren kann, wenn du andere Suchfunk­tionen nutzt. Du kannst in Safari auch DuckDuckGo als Standard­suchmaschine einstellen und so ohne Tracking im Web suchen.

Erweiterungskontrollen

Mit Browser­erweiterungen kannst du vieles machen, zum Beispiel bei Käufen Geld sparen oder deine Grammatik verbessern. Sie können aber auch dazu verwendet werden, dich zu tracken und dabei zu erfassen, was du dir im Internet anschaust und sogar was du tippst. Mit den Safari Erweite­rungs­kontrollen kannst du den Zugriff von Erweiterungen auf deine Daten gewähren, nur für einen Tag, nur für die aktuelle Website oder für immer.

Safari Privatsphäre Überblick

Wie alle unsere Produkte und Services hat Safari integrierte Technologien, die für den Schutz deiner persönlichen Informationen entwickelt wurden. Deine Privatsphäre wird auto­matisch geschützt, ohne dass du die Standard­einstellungen dafür ändern musst.

White Paper zum Safari Datenschutz ansehen (PDF)

Apple Intelligence

Mit dem bahn­brechenden Daten­schutz von Apple Intelligence kannst du ganz beruhigt sein, dass niemand auf deine per­sön­lichen Daten zu­greifen kann − nicht einmal Apple.*

Apple Intelligence kom­bi­niert die Ver­ar­beitung auf dem Gerät mit Private Cloud Compute. So wird der Daten­schutz und die Sicher­heit deiner Apple Produkte auch auf die Cloud erweitert und du hast noch mehr Möglich­keiten. Deine Daten werden niemals gespei­chert, sondern nur genutzt, um auf deine Anfragen zu reagieren. Und unab­hängige Expert:innen kön­nen die Soft­ware, die auf diesen Servern ausgeführt wird, auf ihr Datenschutz­versprechen hin über­prüfen.

On-Device Ver­ar­beitung

Apple Intelligence ver­arbeitet deine Anfragen direkt auf dem Gerät. So kennt es deine persön­lichen Daten, sammelt sie aber nicht. Möglich ist das nur durch die einzig­artige Integration von Apple Hard­ware und Soft­ware und die jahrelange Investition in die Ent­wick­lung fortschritt­licher Chips für On‑Device Intelligenz.

Und bei Geräten mit Secure Exclave kön­nen Audio- und andere Sensordaten privat in einer sicheren Um­ge­bung ver­arbeitet werden, getrennt vom Rest des Systems.

Weitere Infos zu Secure Exclave und Audio Intelligence (PDF)

Private Cloud Compute

Wenn du eine Anfrage stellst, analysiert Apple Intelligence, ob sie auf dem Gerät ver­arbeitet werden kann oder ob Private Cloud Compute erfor­der­lich ist. Bei Private Cloud Compute werden deine Daten Apple niemals zugäng­lich gemacht, sondern nur dazu ver­wen­det, deine Anfragen auszu­führen. Und unab­hängige Expert:innen kön­nen den Code ein­sehen, der auf den Servern ausgeführt wird, um unser Datenschutz­versprechen zu über­prüfen. Private Cloud Compute nutzt Kryptografie, um sicher­zu­stellen, dass dein iPhone, iPad und Mac die Kommu­ni­kation mit einem Server ablehnen, wenn die Soft­ware-Protokolle dieses Servers nicht öffentlich prüfbar sind.

Unser Ansatz zu einer verantwor­tungs­vollen Entwicklung von KI.

Apple Intelligence wurde mit Fokus auf unsere Kernwerte bei jedem Schritt ent­wi­ckelt und basiert auf revolutio­nären Innova­tionen beim Daten­schutz. Daten­schutz ist der Standard und nichts, worum du dich extra kümmern musst. Deine privaten, per­sön­lichen Daten und Inter­aktionen werden niemals ver­wen­det, um unsere Basis­modelle zu trainieren, es sei denn, du möchtest ausdrücklich zu ihrer Ver­besserung beitragen.

Weitere Infos zu unserem Fokus auf eine verantwortungs­volle Ent­wick­lung von KI Weitere Infos über das Trainieren von Modellen und indivi­du­elle Daten­schutzrechte

Karten

Viele personalisierte Features werden mit Daten auf deinem Gerät erstellt. Und Daten, die von deinem Gerät an den Kartenservice gesendet werden, sind mit zufälligen Kennungen und nicht mit deiner Identität verknüpft. So hat Apple kein Profil deiner Bewegungen und Such­anfragen.

Individualisieren

Viele hilfreiche Features wie „Besuchte Orte“ oder das Finden deines geparkten Autos werden mit Daten auf deinem Gerät erstellt. So wird die Anzahl von Daten, die an Apple Server gesendet werden, minimiert.

Durchgehende Verschlüsselung

Karten synchro­nisiert deine persönlichen Daten auf all deinen Geräten und nutzt dabei durch­gehende Verschlüsselung. Wichtige Orte und Sammlungen werden zwischen Sender und Empfänger durchgehend verschlüsselt. So kann Apple sie nicht lesen. Und wenn du deine geschätzte Ankunftszeit mit anderen Karten Nutzer:innen teilst, kann Apple deinen Standort nicht sehen.

Zufällige Kennungen

Für Karten musst du dich nicht anmelden. Die Daten, die Karten während der Nutzung sammelt – wie Suchbegriffe, Navigations­routen und Verkehrsinfos – sind mit zufälligen Kennungen verknüpft und nicht mit deinem Apple Account. Diese Kennungen setzen sich zurück, während du die App verwendest, um das bestmögliche Erlebnis zu liefern und Karten zu verbessern. Wenn du Bewertungen oder Fotos mit Karten teilst, werden die geteilten Daten mit deinem Apple Account verknüpft.

Standort-Fuzzing

Wenn du eine Suche durchführst, geht Karten sogar noch weiter und verbirgt deinen Standort auf Apple Servern. Dieser Prozess heißt „Fuzzing“. Weil dein Standort bei einer Suche deine Identität verraten kann, wandelt Karten ihn innerhalb von 24 Stunden in einen weniger genauen Standort um. Apple speichert weder deinen Suchverlauf noch deinen Standortverlauf.

Erweiterungen für Karten

Erweiterungen für Karten, die du zum Buchen von Fahrten oder für Reservierungen nutzen kannst, laufen in eigenen Sandboxes und teilen die Zugriffsrechte mit den Apps, zu denen sie gehören. Bei Apps zur Fahrten­buchung teilt Karten mit den Erweiterungen nur deinen Startpunkt und das Ziel. Und wenn du einen Tisch in einem Restaurant reservierst, kennt die Erweiterung nur die Stecknadel, auf die du getippt hast.

Fotos

Gesichts­erkennung sowie Szenen‑ und Objekt­erkennung finden komplett auf deinem Gerät und nicht in der Cloud statt. Dadurch kann Apple dir diese fortschrittlichen Features an­bieten, ohne auf deine Fotos zu­­zugreifen. Und Apps dürfen nur mit deiner Genehmigung auf deine Fotos zugreifen.

Alben „Ausgeblendet“ und „Zuletzt gelöscht“ in Fotos sperren

Die Alben „Ausge­blendet“ und „Zuletzt gelöscht“ sind in iOS 16, iPadOS 16.1, macOS Ventura und neuer standard­mäßig gesperrt. Ent­sperren kannst du sie mit der Authen­ti­fizierungs­methode für dein Gerät – Face ID, Touch ID oder deinem Code.

Rückblicke und Vorschläge zum Teilen

Die Features „Rückblicke“ und „Vorschläge zum Teilen“ in der Fotos App nutzen On‑Device Intelligenz, um deine Fotos zu analysieren und sie nach Gesichtern, Orten und mehr zu orga­nisieren, damit du sie leichter findest. Und weil das alles auf deinem Gerät stattfindet, kann Apple dir diese fortschritt­lichen Features anbieten, ohne auf deine Fotos zuzugreifen.

iCloud Fotos

Wenn du deine Foto­mediathek in iCloud Fotos sicherst, werden deine Fotos auf den Apple Servern durch Ver­schlüsselung geschützt. Fotodaten wie Standort oder nach Orten organisierte Alben können zwischen deinen Geräten geteilt werden, wenn iCloud Fotos aktiviert ist. Und wenn du iCloud Fotos deaktivierst, kannst du weiterhin geräte­interne Analysen verwenden.

Einstellungen zum Teilen

Bei macOS, iOS und iPadOS entscheidest du, ob du den Ort, den Bearbeitungs­verlauf und Tiefendaten eines Fotos ebenfalls teilen möchtest – egal, ob du das Foto mit Freund:innen oder einer App teilst.

Apps anderer Anbieter und Zugriffsrechte

Mit der Fotoauswahl kannst du auswählen, welche Fotos du mit einer App teilen möchtest, während der Rest deiner Mediathek privat bleibt. Wenn Apps Zugriff auf deine gesamte Mediathek anfordern, kannst du erkennen, auf wie viele Fotos und Videos sie Zugriff haben, und siehst ein Beispiel dafür, was sie nutzen und teilen können. Du erhältst auch gelegentliche Erinnerungen, damit du prüfen kannst, was du teilst – falls du mal etwas daran ändern möchtest.

Apps

Wenn dich eine App nach Zugang zu deinen Fotos fragt, gibst du nur ausgewählte Bilder frei – nicht deine ganze Mediathek. Und wenn eine App ein Foto zu deiner Mediathek hinzu­fügen möchte, erlaubst du das, ohne dass die App auf deine Fotos zugreift. Du kannst einer App aber auch kompletten Zugriff auf deine Fotos geben.

FaceTime, Nachrichten und mehr

Deine iMessage und FaceTime Gespräche sind durch­gehend verschlüsselt und damit auch während der Über­tragung zwischen Geräten nicht lesbar. Und Mail hilft dabei, deine Aktivität vor unerwünschten Absendern zu verbergen.

Neu Anruffilter

Der Anruf­filter hilft dabei, Ablenkungen zu minimieren, indem unbekannte Anrufe auto­matisch angenommen und die Anruferin oder der Anrufer nach Namen und Grund für den Anruf gefragt wird. Sobald die Person diese Angaben gemacht hat, klingelt dein Telefon, und du kannst entscheiden, ob du abnimmst, ablehnst oder weitere Informationen anforderst. Die Anruffilterung findet vollständig auf deinem Gerät statt und wird nicht mit Apple geteilt.1

Anrufaufnahme

Wenn du die Auf­nahme eines laufenden Telefonats oder FaceTime Audioanrufs in der Telefon App startest, wird allen zu diesem Zeit­punkt anwesenden Teil­nehmer:innen auto­ma­tisch mitgeteilt, dass der Anruf aufgezeichnet wird.

Mail

Der E‑Mail Daten­schutz hilft dir, deine Privat­sphäre vor neu­gierigen E‑Mail Ab­sendern zu schützen. Er verbirgt deine IP Adresse, damit Ab­sender sie nicht für ein Profil mit deiner weiteren Online­aktivität verknüpfen, deinen Stand­ort bestimmen oder sehen kön­nen, ob du ihre E‑Mail geöffnet hast. Und die Mail Kategorisie­rung, die deine E-Mails basie­rend auf Relevanz und Priorität ordnet, wird komplett auf deinem Gerät ver­arbeitet. So wird deine Privat­sphäre geschützt und das Sammeln von Daten mini­miert.

Durchgehende Verschlüsselung

Durchgehende Ver­schlüs­se­lung schützt deine iMessage und FaceTime Ge­spräche auf allen deinen Geräten. Mit watchOS, iOS und iPadOS werden deine Nach­richten auf deinem Gerät ver­schlüs­selt, sodass niemand ohne deinen Code auf sie zu­greifen kann. iMessage und FaceTime wurden so ent­wi­ckelt, dass Apple deine Nach­richten nicht lesen kann, während sie zwi­schen Geräten über­tragen werden. Du kannst dich ent­scheiden, deine Nach­rich­ten nach 30 Tagen oder einem Jahr auto­ma­tisch von deinem Gerät zu löschen oder sie unbe­grenzt auf deinem Gerät zu be­hal­ten. Über Satellit ge­sendete Nach­richten werden ebenfalls durch­gehend ver­schlüs­selt, um deine Privat­sphäre zu schützen.

FaceTime

FaceTime und Gruppen FaceTime Anrufe werden nicht auf den Apple Servern ge­speichert. Und während der Übertragung werden diese Anrufe mit durchgehender Ver­schlüsselung geschützt. Alle können direkt über ihre Browser sofort an FaceTime oder Gruppen FaceTime Anrufen teilnehmen, mit den gleichen Datenschutz­features. Ganz ohne Apple Gerät oder Anmeldung.

Seit iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey kannst du deinen Freund:innen und deiner Familie einen Link zu einem FaceTime Anruf schicken – sogar, wenn sie Windows oder Android nutzen.2 Der Anruf ist trotzdem durch­gehend ver­schlüsselt und genauso privat und sicher wie jeder andere FaceTime Anruf.

Live Voicemail

Wenn jemand auf deine Mailbox spricht, zeigt dir Live Voicemail eine Trans­kription in Echt­zeit, sobald die Person anfängt zu sprechen. Wenn du „Unbekannte Anrufer stumm“ aktiviert hast, gehen Anrufe unbekannter Nummern direkt zu Live Voicemail, ohne dass es bei dir klingelt. Anrufe, die von Mobilfunk­anbietern als Spam identi­fiziert wurden, werden nicht als Live Voicemail gezeigt, sondern sofort ab­gelehnt. Durch die Leistungs­fähigkeit der Neural Engine findet die Ver­ar­beitung von Live Voicemail direkt auf deinem Gerät statt und es werden keine Infor­ma­tionen mit Apple geteilt.

NameDrop

NameDrop ist ein Feature in AirDrop, mit dem du dein iPhone in die Nähe eines anderen iPhone halten kannst, um Kontakt­informationen nur mit den gewünschten Empfänger:innen zu teilen. Du kannst auch genau nur die Kontakt­­informationen auswählen, die du teilen möchtest und welche nicht, was genauso wichtig ist.

iMessage Apps

iMessage Apps, mit denen du Sticker, Songs und mehr teilen kannst, ohne Nach­richten zu verlassen, haben keinen Zugriff auf die Kontakt­informationen oder Nach­richten der Teil­nehmenden. iOS und iPadOS verteilen an jede App eine zufällig generierte Kennung für alle Teilnehmer:innen, die zurückgesetzt wird, wenn die App gelöscht wird.

Schutz vor Tracking durch Links

Wenn du Links in Nachrichten teilst, werden zusätzliche Daten entfernt, die einige Websites ihren URLs hinzufügen. So wird verhindert, dass sie dich oder die Person tracken, an die du den Link sendest.

iCloud Backup

iMessage und SMS Nach­richten werden für dich in iCloud gesichert. Du kannst das iCloud Backup aber jederzeit deaktivieren. Und Inhalte von FaceTime Anrufen speichert Apple niemals auf Servern.

SharePlay

Mit SharePlay kannst du Erlebnisse in Apps von Apple oder von anderen Anbietern in einem FaceTime Anruf mit anderen teilen. Die Inhalte, die Apps mit SharePlay teilen, sind durch­gehend verschlüsselt, so wie andere FaceTime Anrufe.

Siri

Apple Intelligence ermög­licht eine ganz neue Version von Siri. Siri AI ver­arbeitet deine Anfragen auf dem Gerät oder ver­wen­det dazu Private Cloud Compute. Die in Private Cloud Compute verarbeiteten Daten werden nicht gespei­chert und sind für Apple nicht zugäng­lich.

Wenn du eine Frage stellst, die aktuelle Infor­ma­tionen erfordert, kann Siri AI im Inter­net danach suchen und dann Private Cloud Compute ver­wen­den, um eine Antwort zu gene­rieren. Suchen und Anfragen werden einer zufälligen Kennung – einer langen Zeichen­folge aus Buch­staben und Zahlen – zu­geordnet, nicht deinem Apple Account.

Vorschläge auf dem Gerät

Wenn du Siri auf deinem Gerät aufforderst, Infor­ma­tionen zu lesen oder zu suchen, zum Bei­spiel in Nach­richten und Notizen, und Siri dir dann Vor­schläge macht, etwa über Widgets und die Siri Suche, bleiben deine per­sön­lichen Daten ent­weder auf deinem Gerät oder werden an Private Cloud Compute gesendet. Siri Vor­schläge in der QuickType Tastatur werden durch einen von Apple ent­wickelten neuronalen Netz­werk Sprach­prozess ermög­licht, der ebenfalls direkt auf deinem Gerät ausgeführt wird.

Zufällige Kennungen

Auch wenn Apple versucht, so viel wie mög­lich auf deinem Gerät zu machen, ist für die Ver­wen­dung bestimmter Features – wie eine Anfrage an Siri oder eine Suche in Spot­light oder Safari – eine Echt­zeit-Antwort von Apple Servern notwendig. Wenn wir Infor­ma­tionen an einen Server senden, schützen wir deine Privat­sphäre, indem wir zufällige Kennungen ver­wen­den und nicht deinen Apple Account. Infor­mationen wie dein Stand­ort kön­nen an Apple gesendet werden, um die Genauigkeit der Antworten zu ver­bessern. Du kannst die Ortungs­dienste auch jeder­zeit deakti­vieren.

Verarbeitung auf dem Gerät

Das Audio­material deiner Anfragen wird nach Möglich­keit komplett auf deinem Gerät ver­arbeitet, es sei denn, du ent­scheidest dich dafür, es mit Apple zu teilen. Dein Gerät gibt in den Siri Ein­stel­lun­gen oder den Tastatur­einstellungen an, ob die von dir gespro­chenen Inhalte auf deinem Gerät ver­arbeitet und nicht an Apple gesendet werden. Die Apple Neural Engine ermög­licht Sprach­erkennungs­modelle mit der gleichen hohen Qualität wie bei der server­basierten Sprach­erkennung.3

Siri und Diktierfunktion

Je länger du Siri und die Diktier­funktion nutzt, desto besser ver­stehen sie dich und desto besser werden sie. Damit Siri und die Diktier­funktion deine Aussprache erkennen und dir bessere Antworten geben kön­nen, werden bestimmte Infor­ma­tionen, wie die Namen deiner Kon­takte oder die Musik, Bücher und Pod­casts, die du magst, über ver­schlüs­selte Protokolle an Apple Server gesendet. Siri und die Diktier­funk­tion verknüpfen diese Infor­ma­tionen nicht mit deinem Apple Account, sondern mit einer zufälligen, gerätegenerierten Kennung. Du kannst diese Kennung jeder­zeit zurück­setzen, indem du Siri und die Diktier­funktion aus‑ und wieder ein­schaltest. Dadurch werden deine Inter­aktionen mit diesen Features neu gestartet. Wenn du Siri und die Diktier­funktion deakti­vierst, werden die Transkripte deiner Siri Anfragen und Diktier­anfragen, die auf deinem Gerät ge­spei­chert sind, sowie deine Siri Daten, die mit der Siri Kennung ver­knüpft sind, gelöscht. Der Lernprozess beginnt dann von vorne, wenn du Siri wieder aktivierst. Die On‑Device Diktier­funktion schützt deine Privat­sphäre auch dadurch, dass die gesamte Verarbei­tung komplett offline durch­geführt wird.

Siri und Diktierfunktion verbessern

Standardmäßig bewahrt Apple keine Audio­aufnahmen von Siri und Inter­aktionen mit der Diktier­funktion auf. Computer­generierte Transkripte werden ver­wen­det, um Siri und die Diktier­funktion zu ver­bessern. Du kannst Siri und die Basis­modelle ver­bessern, indem du Apple erlaubst, Audio­aufnahmen deiner Inter­aktionen mit Siri und der Diktier­funktion sowie deinen Interaktions­verlauf mit Siri, der in der Siri App ge­spei­chert ist, zu speichern und auszuwerten. Deine Zustim­mung dazu kannst du jeder­zeit widerrufen. Deinen Audio­aufnahmen wird eine zufällige Kennung und nicht dein Apple Account zu­geordnet. Außer­dem kannst du von den Servern von Apple jeder­zeit alle Siri Anfragen und Diktieranfragen löschen, die mit der zufälligen Kennung ver­knüpft sind, ein­schließ­lich Audio­aufnahmen und computer­generierten Transkripten. Bitte beachte, dass Anfragen, die älter als sechs Monate sind, sowie die kleine Probe von Anfragen, die aus­gewertet wurden, möglicher­weise nicht gelöscht werden, da sie nicht mehr mit der zufälligen Kennung ver­knüpft sind.

Weitere Infos zu „Siri fragen“, Diktierfunktion und Datenschutz

Vorschläge in Spotlight und Safari

In Safari, Suchen in iOS oder iPadOS bzw. Spotlight in macOS wird deine Suche an Apple Server gesendet. Dazu gehören auch Kontext­informationen wie dein Standort oder was du während der Suchsitzungen gemacht hast, um dir die relevantesten Vorschläge zu liefern. Diesen Informationen wird eine zufällige Kennung zugeordnet und nicht dein Apple Account, sodass Suchen und Standorte nicht persönlich mit dir verknüpft sind. Für Vorschläge in Spotlight und Safari wird alle 15 Minuten eine neue zufällige Kennung generiert, und dein genauer Standort wird nie mit dem Server geteilt. Stattdessen wird via Standort-Fuzzing nur ein ungefährer Standort von deinem Gerät gesendet. Du kannst Vorschläge in Spotlight und Safari wahlweise auch deaktivieren. Falls du standort­bezogene Vorschläge deaktivierst, nutzt Apple dennoch deine IP‑Adresse, um deinen ungefähren Standort zu bestimmen, damit die Vorschläge relevanter sind.

Weitere Infos zu Siri Vorschlägen und Datenschutz

Wallet

Mit Wallet kannst du deine Schlüssel und Tickets, Kredit‑ und Debit­karten, Boarding­pässe und mehr sicher verwahren.

Karten hinzufügen

Wenn du in Apple Pay eine Kreditkarte, Debitkarte, Prepaid­karte oder Fahr­karte (wo verfügbar) hinzufügst, werden deine Karten­informationen auf deinem Gerät ver­schlüsselt und an die Apple Server gesendet. Apple entschlüsselt die Daten, ermittelt das Zahlungs­netzwerk der Karte und ver­schlüsselt die Daten erneut mit einem Schlüssel, den nur dein Zahlungs­netzwerk (oder ein von deinem Karten­aussteller autorisierter Anbieter für Provisioning- und Token-Dienste) ent­sperren kann.

Nachdem deine Karte genehmigt wurde, erstellt deine Bank, der autorisierte Service-Provider deiner Bank oder dein Karten­aussteller eine geräte­spezifische Device Account Number, ver­schlüsselt diese und sendet sie zusammen mit anderen Daten an Apple. Die Device Account Number kann nicht von Apple entschlüsselt werden und wird im Secure Element auf deinem Gerät gespeichert.

Schlüssel und Karten

Karten für deine Arbeit und Schlüssel für dein Zuhause, dein Hotel und dein Auto kannst du einfach an einem Ort in Wallet hinzu­fügen. Deine Karten und Schlüssel sind geschützt und werden im Secure Element deines Gerätes gespeichert, genau wie deine Bankkarten.4

Apple Pay

Wenn du mit einer Kredit- oder Debitkarte zahlst, weiß Apple nicht, was du kaufst und auch nicht wo und zu welchem Preis.

Einmalige Device Account Number

Wenn du in Apple Pay über die Wallet App eine Kreditkarte, Debitkarte oder Prepaidkarte hinzufügst, überträgt dein Gerät deine Karten­informationen zusammen mit anderen Informationen über deinen Account und dein Gerät sicher an den Karten­aussteller. Deine eigentliche Kartennummer wird niemals auf dem Gerät oder auf Servern von Apple gespeichert. Stattdessen wird eine einmalige Device Account Number erstellt und so verschlüsselt, dass Apple sie nicht entschlüsseln kann. Diese Nummer wird im Secure Element auf deinem Gerät gespeichert. Die Device Account Number im Secure Element wird von deinem Betriebssystem isoliert und nicht auf Apple Pay Servern gespeichert oder in iCloud gesichert. Dein Apple Pay Einkaufs­verlauf ist nur für dich bestimmt und wird nicht von Apple verwendet, um dir Werbung anzuzeigen.

Weitere Infos zu Sicherheit und Datenschutz bei Apple Pay

Händlertransaktionen im Geschäft

In Geschäften werden die Zahlungen mit der Device Account Number und einem speziell für die Transaktion erstellten, dynamischen Sicherheitscode verarbeitet. Weder Apple noch dein Gerät teilen die eigentliche Nummer deiner Kreditkarte oder Debitkarte mit Händlern.

Käufe in Apps und auf Websites

Wenn du in einer App oder auf einer Website bezahlst, erhält Apple die Daten der Transaktion in verschlüs­selter Form. Sie werden mit einem entwickler­spezifischen Schlüssel erneut ver­schlüsselt, bevor sie an die Entwickler:innen weitergeleitet werden. Wenn du auf einem Mac mit Touch ID oder Touch Bar bezahlst, wird die Zahlung im Secure Element verarbeitet. Das ist ein zertifizierter Chip, auf dem deine Zahlungs­informationen sicher gespeichert werden. Auf anderen Mac Computern kommunizieren dein Mac und jedes iOS oder iPadOS Gerät, das beim selben iCloud Account angemeldet ist, lokal oder über Apple Server mithilfe eines verschlüsselten Kanals. Apple verlangt von allen Apps und Websites, die Apple Pay nutzen, dass ihre Datenschutz­richtlinie einsehbar ist. So weißt du, wie deine Daten verwendet werden.

Gesundheit

Apple ent­wickelt Produkte für Gesundheit so, dass sie helfen, deine Daten und deine Privatsphäre zu schützen. Du entscheidest, welche Daten in der Health App gespei­chert werden und welche Apps darüber auf deine Daten zugreifen können.

White Paper zum Datenschutz in Health ansehen (PDF) Übersicht zum Datenschutz in der Health und Fitness App ansehen (PDF)

Verschlüsselte Daten

Du hast die Kontrolle darüber, welche Daten in der Health App gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Wenn dein iPhone mit einem Code, mit Touch ID oder mit Face ID gesperrt ist, sind alle deine Gesundheits‑ und Fitness­daten in der Health App verschlüsselt, außer denen für deinen Notfallpass. Alle Gesundheits­daten, die in iCloud gesichert werden, sind sowohl während der Über­tragung als auch auf unseren Servern verschlüsselt. Und wenn du eine neue Version von watchOS und iOS nutzt und die Zwei‑Faktor-Authentifizierung aktiviert und einen Code fest­gelegt hast, werden deine Gesundheits- und Aktivitäts­daten so gesichert, dass Apple sie nicht lesen kann.

Aktivität teilen und löschen

Ob du deine Aktivitätsdaten von deiner Apple Watch mit anderen Nutzer:innen teilst, bestimmst du selbst. Wenn du keine Daten mehr teilen möchtest, löscht das iPhone des anderen frühere in der Fitness App gespeicherte Daten. Du kannst aber deine Aktivitäten auch vorübergehend verbergen.

Teilen von Gesundheitsdaten

Teile deine Gesundheits­daten mit Personen, die dir wichtig sind oder die für dich sorgen. Wähle, welche Daten und Trends du teilen möchtest, wie Herz­­gesundheit, Aktivität, Labor­ergebnisse, Vitalwerte, Notfall­pass, Zyklus­­protokoll und mehr.

HealthKit

Durch HealthKit können Entwickler Apps für Gesundheit und Fitness erstellen, die ihre Daten mit der Health App oder untereinander teilen können. Wenn du die App benutzt, kannst du bestimmen, welche deiner HealthKit Daten mit welchen Apps geteilt werden. Apple verlangt von jeder App im App Store eine Datenschutz­richtlinie, die du einsehen kannst. Das gilt auch für Apps, die von HealthKit unterstützt werden. Solche Apps dürfen keine HealthKit Daten nutzen bzw. Dritten übermitteln, um Werbung einzublenden oder sonstiges Data-Mining durchzuführen. Sie dürfen Daten nur zur Gesundheits­forschung teilen oder um deine Gesundheit und Fitness zu verbessern. Und das auch nur, wenn du dem zustimmst. Entscheidest du dich dafür, diese Daten mit Apps zu teilen, denen du vertraust, werden sie direkt von HealthKit an die App des anderen Anbieters übertragen. Sie gelangen nicht in das Apple Netzwerk.

ResearchKit und CareKit

ResearchKit und CareKit sind Open Source Software Frameworks, die die Möglichkeiten des iPhone nutzen. Entwickler erstellen mit ResearchKit Apps, die medizinischen Forschern zuverlässige und aussagekräftige Daten für ihre Studien liefern können. Und CareKit ist eine Entwickler-Plattform für Apps, die helfen, aktiver auf die Gesundheit zu achten.

Mit ResearchKit wählst du, an welchen Studien du teilnehmen möchtest, und kontrollierst die Informationen, die du den einzelnen Forschungsapps zur Verfügung stellst. Apps, die ResearchKit oder CareKit nutzen, können Daten aus der Health App nur mit deiner Zustimmung abrufen. Alle Apps, die ResearchKit für klinische Studien mit freiwilligen Teilnehmer:innen nutzen, müssen dafür die Einwilligung der Teilnehmenden einholen und ausführliche Informationen über Vertraulichkeit, Nutzung und Umgang mit den Daten bereitstellen.

Außerdem benötigen diese Apps die Genehmigung eines unabhängigen Ethik­ausschusses, bevor die Studie überhaupt begonnen werden kann. Bei bestimmten ResearchKit Studien ist es möglich, dass Apple eine Forschungsstelle einnimmt und Daten von Teilnehmenden empfängt, die dazu ihre Einwilligung gegeben haben. Wir können dadurch gemeinsam mit einer größeren Forschergruppe untersuchen, wie unsere Technologie dabei helfen kann, dass Menschen besser mit ihrer Gesundheit umgehen. Der Empfang der Daten verhindert die Möglichkeit der direkten Identifizierung der Teilnehmenden für Apple.

Weitere Infos zu ResearchKit und CareKit

„Health & Aktivität verbessern“ und „Rollstuhlmodus verbessern“

Die Features „Health & Aktivität verbessern“ und „Rollstuhlmodus verbessern“ senden Daten vom iPhone und der Apple Watch an Apple, damit wir die Effektivität unserer Gesundheits‑ und Fitness­funktionen verbessern können. Das schließt Daten mit ein, die in den Apps „Health“, „Aktivität“ und „Fitness“ angezeigt werden, sowie Bewegungsdaten, welche Fitnessapps du sonst installiert hast, deinen ungefähren Standort und die Nutzungsdauer deiner Apple Watch. Diese Daten werden für keinen anderen Zweck verwendet und enthalten keine Informationen, mit denen du identifiziert werden könntest.

Ortungs­dienste

Die Datenschutz­einstellun­gen für die Ortungs­dienste sind eine leistungs­starke Methode, um zu verwalten, welche Apps Zugriff auf deinen Standort haben.

White Paper zum Ortungsdienste Datenschutz ansehen (PDF)

App Standort­berechtigungen

Mit den feinstufigen Ein­stel­lun­gen in iOS, iPadOS, macOS und visionOS kannst du die Standort­daten steuern, die du mit Apps teilst. Du kannst ent­scheiden, ob du einer App nur einmal oder jedes Mal, wenn du sie ver­wen­dest, Zugriff auf deinen Stand­ort erlaubst.

Ungefährer Standort

Seit iOS 14, iPadOS 14 und watchOS 7 hast du die Entscheidung, ob Apps deinen genauen Standort sehen oder nur deinen ungefähren Stand­ort innerhalb von 25 Quadrat­kilometern. Damit kannst du mit Apps Restaurants in der Nähe finden oder den Wetter­bericht ansehen, ohne mehr Infos preiszugeben als nötig.

Mitteilungen zur Standortverfolgung im Hintergrund

Lass dich benachrichtigen, wenn eine App deinen Standort im Hintergrund verwendet und dann entscheide, ob du die Berechti­gungen aktualisieren möchtest. Die Mitteilungen zur Standort­verfolgung umfassen eine Karte, auf der du die Orte siehst, an denen eine App deinen Standort im Hintergrund verwendet hat.

Verbesserter Schutz vor Standortzugriff über WLAN und Bluetooth

Ab iOS 13 und iPadOS 13 schränken API‑Ände­run­gen die Arten von Apps ein, die die Namen der WLAN Netz­werke sehen kön­nen, mit denen du dich verbin­dest. Das macht es für Apps schwieriger, deinen Stand­ort ohne deine Ein­willigung zu bestimmen. Damit du dich vor Apps schützen kannst, die Bluetooth nutzen, um deinen Stand­ort ohne deine Ein­willigung zu bestimmen, verfügen iOS und iPadOS über Ein­stel­lun­gen, die Apps dazu zwingen, dich zu fragen, wenn sie für etwas anderes als die Audio­wiedergabe auf Bluetooth zu­greifen möchten. Und in den Bluetooth Ein­stel­lun­gen kannst du jeder­zeit ändern, ob eine App über­haupt Zugriff hat.

Standort geteilter Fotos

Bei macOS, iOS und iPadOS kannst du entscheiden, ob du den Ort eines Fotos mit deinen Freund:innen oder einer App teilen möchtest.

Mit Apple anmelden

Melde dich schnell und einfach bei Apps und Websites an, ohne dass deine Aktivitäten von Apple nachverfolgt oder zum Erstellen von Profilen genutzt werden.

„Mit Apple anmelden“ Datenblatt ansehen (PDF)

Mit deinem Apple Account anmelden

Über „Mit Apple anmelden“, kannst du dich bei Apps und Websites mit deinem Apple Account anmelden. Dann ist das Einzige, wonach Websites und Apps fragen können, dein Name und deine E-Mail Adresse. Apple nutzt außerdem weder Tracking noch Profiling, wenn du „Mit Apple anmelden“ verwendest.

Deine E-Mail Adresse ausblenden

Wenn du deine E-Mail Adresse nicht mit einer bestimmten App oder Website teilen möchtest, kannst du sie ausblenden. Oder eine einmalige E‑Mail Adresse von Apple erstellen lassen, die E-Mails an deine echte Adresse weiterleitet.

Zwei‑Faktor-Authentifizierung

Für „Mit Apple anmelden“ muss dein Apple Account mit Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sein, sodass der Zugriff auf Accounts in deinen Lieblingsapps sicherer ist.

Upgrade auf „Mit Apple anmelden“

Entwickler können dir anbieten, einen bestehenden App-Account auf „Mit Apple anmelden“ upzugraden. Damit kannst du dich schnell und einfach mit Face ID oder Touch ID bei deinen Accounts anmelden und die Zwei‑Faktor-Authentifizierung von Apple für mehr Datenschutz und Sicherheit nutzen, ohne einen neuen Account einzurichten.

Unterhaltung

Unsere Nachrichten‑ und Unter­haltungs­services nutzen Informationen darüber, was du liest, hörst und ansiehst, um dein Erlebnis zu personali­sieren, und verfügen über integrierte Daten­schutz­features.

Apple Music

Bei Apple Music gibt es keine Werbung von anderen Unter­nehmen. Damit personalisierte Features wie „Jetzt hören“, „Automatische Wiedergabe“, „Persönliche Mixe“ und Mitteilungen bei Neu­erschei­nungen deinen Musik­geschmack besser treffen, sammelt Apple bestimmte Daten, wenn du Musik hörst oder suchst. Das wird beim Setup erklärt in „Über Apple Music & Datenschutz“. Apple Music ist verpflichtet, einige kumulierte Daten mit Partnern zu teilen, zum Beispiel damit Platten­labels Tantiemen an Künstler:innen zahlen können. Das passiert aber nur unter hohem Datenschutz.

Apple Music gibt keine Daten an Partner, die Benutzer‑ oder Geräte­erkennung verwenden. Wenn du deine Musik­sammlung nicht auf unseren Servern speichern möchtest, melde dich einfach aus der iCloud Musik­media­thek ab. iOS und iPadOS geben dir die Kontrolle darüber, welche Apps auf deinen Apple Music Account und die damit verbun­denen Daten zugreifen können. Mit dem Freunde Feature in Apple Music kannst du deine Lieblings­musik teilen und entscheiden, wer die Musik in deinem Profil sehen kann. Apple Music hat nur Zugriff auf Kontakte, die du als Freund:innen bei Apple Music hinzufügst, und nicht auf deine gesamte Kontaktliste.

Weitere Infos zu Apple Music und Datenschutz

Apple TV

Damit Apple persönliche Empfehlungen machen und dein Apple TV Erlebnis verbessern kann, sammeln wir Informationen zu deinen Käufen, Downloads und Aktivitäten in der Apple TV App. Dazu gehört auch, was du in der Apple TV App schaust, verknüpfte Apps und dein Standort. Du kannst wahlweise teilen, was du in verknüpften Apps schaust, um all deine Inhalte zusammen­zubringen. Und du hast Kontrolle über den Wiedergabe­verlauf, den Apple für persona­lisierte Empfehlungen nutzt. Du kannst jetzt den Wiedergabeverlauf, den Apple aus verknüpften Apps erhält, komplett oder App für App löschen.

Weitere Infos zu Apple TV App und Datenschutz

Apple Arcade

Apple Arcade Spiele erfassen ohne deine Zustimmung keine persönlichen Daten über dich und verfolgen keine Informationen darüber nach, wie du spielst. Die Spiele in Apple Arcade enthalten keine Werbung und kein Tracking anderer Anbieter.

Weitere Infos zu Apple Arcade und Datenschutz

App Store

Im App Store muss jede App strenge Regeln zum Schutz deiner Daten einhalten und eine eigene Erklärung darüber abgeben, wie sie deine Daten nutzt. Und sie muss deine Zustimmung einholen, bevor sie auf Dinge wie deine Fotos oder deinen Standort zugreift.

App Richtlinien

Im App Store verlangt Apple von App Entwicklern, dass sie bestimmte Richtlinien einhalten, um die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer:innen zu wahren. Apple verlangt von ihnen außerdem, dir eine Datenschutz­richtlinie vorzulegen, die du einsehen kannst. Wenn Apple von einer App erfährt, die gegen diese Richtlinien verstößt, muss der Entwickler das Problem lösen, oder die App wird aus dem App Store entfernt. Apps durchlaufen einen Prüfprozess, bevor sie im App Store erhältlich werden.

Weitere Infos zum App Review Prozess (PDF)

Datenschutzlabel

Entwickler:innen müssen Angaben machen, wie sie deine Daten – zum Beispiel Nutzungs­daten, Kontakt­­informationen oder Standort – nutzen und ob sie dich mit diesen Daten tracken. Du kannst diese selbst erstellten Daten­­schutz­label jederzeit auf der Produkt­­seite der App im App Store einsehen, auch schon vor dem Laden. Das gehört zu den Dingen, die wir machen, um dir mehr Transparenz und Kontrolle über deine Daten zu geben. Apple wird dieses Feature ständig weiter aktualisieren und mit Entwickler:innen zusammen­arbeiten, damit Benutzer:innen fundierte Entschei­dungen treffen können.

Weitere Infos zu Datenschutzlabel im App Store Erfahre, wie Apps von Apple deine Daten verarbeiten

App Berechtigungen

Nach der Installation der App auf deinem Gerät wird um deine Erlaubnis gefragt, bevor sie auf bestimmte Informationen wie deinen Standort oder deine Fotos zugreifen darf. Du kannst erteilte Berechtigungen auch ändern. In iOS 11 oder neuer und in iPadOS kannst du für jede einzelne App entscheiden, ob du deinen Standort mitteilen möchtest. Apple sorgt dafür, dass bestimmte Daten auf deinem Gerät für keine App zugänglich sind. Außerdem kann keine App den vollständigen Zugriff auf alle deine Daten verlangen.

App Clips

Wenn du App Clips nutzt, dürfen Entwickler nur begrenzt nach Daten fragen. Wenn ein App Clip Zugriff auf deinen Standort, deine Kamera oder andere sensible Daten benötigt, muss er genau wie eine vollständige App deine Zustimmung einholen. Du kannst aber auch allen App Clips deine Einwilligung geben. App Clips dürfen dich nicht nach deiner Erlaubnis fragen, um dich in Apps und auf Websites anderer Unternehmen zu tracken – das dürfen nur vollständige Apps.

App Tracking

Mit dem App Tracking Bereich in den Ein­stellungen kannst du ganz einfach sehen, welche deiner Apps die Erlaubnis haben, dich zu tracken. Wenn du möchtest, kannst du das ändern und Apps so einstellen, dass sie dich in Zukunft nicht mehr fragen. iOS 14.5 und iPadOS 14.5 oder neuer verlangen von Entwickler:innen, dass sie deine Einwilligung einholen, bevor sie deine Aktivitäten in den Apps und auf den Websites von anderen Unter­nehmen für Werbung oder Daten­broker tracken.

iCloud

Alles, was du in iCloud speicherst, wird durch in der Branche führende Verschlüsselung, Datenschutz und Sicherheit geschützt. Entwickler:innen haben keinen Zugriff auf deinen Apple Account.

Datenverschlüsselung

iCloud sichert deine Daten wie Fotos, Kon­takte und Notizen. Sie werden beim Übertragen ver­schlüsselt und in einem verschlüs­selten Format ge­spei­chert. Die Verschlüsse­lungs­codes liegen sicher in den Rechen­zentren von Apple. Deine Daten kön­nen in Rechen­zentren von Apple und anderen Anbietern ge­spei­chert und ver­arbeitet werden. Für die Daten­verar­bei­tung in Rechen­zentren anderer Anbieter greift nur Soft­ware von Apple auf die Verschlüsselungs­codes zu, die auf sicheren Servern läuft. Und das auch nur so lange, wie es die Verar­beitung nötig macht. Für noch mehr Sicher­heit kannst du erweiterten Daten­schutz mit durch­gehender Verschlüsse­lung akti­vieren. Damit kön­nen iCloud Daten verschiedener Kate­gorien nur auf Geräten entschlüsselt werden, denen du vertraust, und deine Daten werden auch im Falle eines Daten­missbrauchs in der Cloud geschützt.

Weitere Infos zur iCloud Daten­verschlüsselung

Zwei‑Faktor-Authentifizierung

Die Zwei‑Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheits­ebene für deinen Apple Account. Sie soll sicherstellen, dass du die einzige Person bist, die auf deinen Account Zugriff hat, auch wenn dein Passwort in andere Hände gelangt. Sie ist einfach einzurichten und einfach zu verwenden.

Weitere Infos zur Zwei‑Faktor-Authentifizierung

iCloud Freigabe

Mit der iCloud Freigabe werden Identitäten von Teil­nehmer:innen nur Personen zur Ver­fügung gestellt, die zu einer privaten Freigabe einge­laden wurden und diese Einladung ange­nom­men haben. Die Namen deiner frei­gegebenen Dateien sowie der Vor‑ und Nachname, die mit deinem Apple Account verknüpft sind, sind für alle sichtbar, die den Freigabelink sehen können, inklusive Apple. In iOS 11 oder neuer, iPadOS und macOS High Sierra oder neuer werden über die durch­gehende Ver­schlüs­selung in iCloud bestimmte persönliche Daten, wie deine Health Daten, auf all deinen Geräten so syn­chronisiert, dass Apple sie weder lesen noch auf sie zugreifen kann.

CloudKit

Mit CloudKit können Entwickler anderer Anbieter iCloud Speicher in ihren eigenen Apps verwenden. Mit CloudKit kannst du deine Einstellungen und Daten aus Apps auf allen deinen Geräten auf dem neuesten Stand halten. Entwickler nutzen CloudKit, damit du ihre Apps einfacher verwenden kannst und dich nicht separat anmelden musst. Entwickler haben standardmäßig keinen Zugriff auf deinen Apple Account, sondern nur auf eine einmalige Kennung. Wenn du die Erlaubnis dafür gibst, können Entwickler deine E‑Mail nutzen, damit dich andere in der App finden können. Du hast immer die Kontrolle über diese Genehmi­gungen und kannst sie jederzeit wieder deaktivieren. Deine Daten in Verbindung mit CloudKit werden nicht mit Entwicklern geteilt, es sei denn, du entscheidest dich dafür, sie öffentlich zu posten oder zu teilen.

Kontakte zur Account­wiederherstellung

Wähle eine oder mehrere Personen, denen du vertraust, als Kontakte zur Account­wieder­herstellung aus. Sie helfen dir, dein Pass­wort wieder­herzustellen und wieder Zugriff auf deinen Account zu bekommen. Apple weiß nicht, wer deine vertrauens­würdigen Kontakte sind, sondern nur, ob du welche hast.

Programm „Digitaler Nachlass“

Mit dem Programm „Digitaler Nachlass“ kannst du Nachlass­kontakte angeben, die auf deinen Account und deine persönlichen Daten zugreifen können, für den Fall, dass dir etwas zustößt. Apple weiß nicht, wer deine Nach­lass­kontakte sind, sondern nur, ob du welche hast.

iCloud+

iCloud+ hat großartige Features, die dir helfen, deine Privat­­sphäre zu schützen, wenn du im Internet surfst oder E-Mails nutzt.

E‑Mail Adresse verbergen

Mit „E‑Mail Adresse verbergen“ kannst du einzigartige, zufällige E‑Mail Adressen erstellen, die E‑Mails an dein persönliches Post­fach weiter­­leiten. So kannst du E‑Mails senden und empfangen, ohne deine echte E‑Mail Adresse anzugeben.

iCloud Privat Relay

iCloud Privat Relay ist ein Datenschutz­service fürs Internet mit einer innova­tiven Multihop-Architektur, bei der die Nutzer­anfragen über zwei separate Internet­relais gesendet werden, die von verschiedenen Anbietern betrieben werden. So kann kein einzelner Anbieter – auch Apple nicht – detaillierte Daten zu deinen Aktivitäten im Internet sehen oder sammeln.5

So schützt iCloud Privat Relay die Privatsphäre der Benutzer:innen im Internet (PDF)

CarPlay

Die strengen Datenschutz­richtlinien deines iPhone und deiner Apps gelten auch für CarPlay. Dasselbe trifft auch auf die iOS Datenschutz­aktualisierungen zu.

Datenminimierung

Wenn du CarPlay verwendest, wird jede eingeblendete App von deinem iPhone und nicht vom Fahrzeug gesteuert. Das bedeutet, dass Apple dem Fahrzeug nur begrenzte Metadaten übermittelt, um für ein nahtloses Erlebnis zu sorgen. Und das nur dann, wenn Metadaten zur Bereitstellung des Services zwingend erforderlich sind. Es können zum Beispiel Infos zu Songs geteilt werden, um anzuzeigen, welchen Song du gerade hörst. Und auch der Kontakt oder die Gesprächs­dauer deines laufenden Anrufs können als nützliche Information im Kombi-Instrument oder im Head‑up Display angezeigt werden.

Apps anderer Anbieter

Apps anderer Anbieter für Audio, Nach­richten, Sprachwahl und Navigation funktionieren mit CarPlay ebenso wie Apps, die Fahrzeug­hersteller für ihre Fahrzeuge entwickeln. Weil sie auf deinem iPhone laufen, gelten alle Sicherheits­features für Apps anderer Anbieter in iOS auch für CarPlay. Apple verlangt außerdem von Apps anderer Anbieter immer, dass sie dir eine Datenschutz­richtlinie vorlegen, die du einsehen kannst.

Home

Die Home App nutzt Verschlüsselung, um die Daten zu schützen, die du an den HomePod und an dein ganzes HomeKit und Matter Smart Home Zubehör überträgst. Apps, die HomeKit verwenden, müssen Anforde­rungen aus unseren Richt­linien für Entwickler:innen erfüllen.

Verschlüsselung

Daten, die dein Zuhause betreffen, sind verschlüsselt und so gespeichert, dass Apple sie nicht lesen kann. Sie werden auch bei der Übertragung zwischen deinem Apple Gerät und den Geräten, die du in deinem Zuhause steuerst, ver­schlüsselt. Selbst wenn du dein Zubehör von einem anderen Ort aus steuerst. Aufnahmen von Sicher­heits­kameras, die HomeKit Secure Video nutzen, werden privat auf deinen Apple Geräten zu Hause analysiert und dann mit durch­gehender Verschlüsselung sicher an iCloud gesendet.

Standortschutz

Wenn Apps automatische Aktivitäten auf Basis deines Standorts ausführen – zum Beispiel das Licht im Haus einschalten – werden diese Aktionen vom Apple Home Ökosystem eingeleitet. Dein Standort bleibt für die App unsichtbar. Und du kannst die Ortungsdienste jederzeit deaktivieren.

App Schutz

Apps, die HomeKit oder Matter nutzen, werden durch unsere Richtlinien für Entwickler so eingeschränkt, dass sie Daten nur für die Steuerung deines Zuhauses oder für Auto­ma­tisierungs­dienste verwenden können.

Zufällige Kennungen

Anfragen über Siri, auch Anfragen zur Steuerung deines Smart Home Zubehörs, wird eine zufällige Kennung und nicht dein Apple Account zu­geordnet. So wird deine Identität geschützt.

HomeKit Secure Video

Ab iOS 13 und iPadOS 13 sorgt HomeKit Secure Video dafür, dass von deinen Sicherheits­kameras erkannte Aktivitäten von deinen Apple Geräten zu Hause analysiert und verschlüsselt werden, bevor sie sicher in iCloud gespeichert werden.

Matter

Die Matter Implemen­tierung von Apple enthält innovative Datenschutz‑ und Sicherheits­features. Sie wurden entwickelt, damit du die Kontrolle über dein Smart Home hast, und um die Kompatibilität zwischen Apps und Ökosystemen zu verbessern.

Bei der Kopplung von neuem Matter Zubehör halten iOS und iPadOS die höchsten Standards für Datenschutz und Sicherheit ein und stellen sicher, dass du immer informiert bist, welches Zubehör hinzukommt, und dass du die volle Kontrolle über dein Smart Home Netzwerk behältst. Genau wie bei Standort­informationen, Kontakten, Kalender und Fotos müssen Apps den Zugriff anfordern, um Zubehör zu deinem Zuhause hinzuzufügen.

HomeKit kompatible Router

Mit HomeKit kompatiblen Routern siehst du den Internet-Traffic deiner anderen Zubehör­produkte sowohl bei dir zu Hause als auch über das Internet.

Kinder und Familien

Features wie Kommunikations­sicherheit, Bildschirm­zeit, Familien­freigabe und von Apple entwickelte Lernapps helfen dabei, dass Kinder geschützt bleiben und Eltern und Lehrkräfte die Kontrolle darüber behalten, auf was Kinder zugreifen und was sie teilen können.

Kinder­sicherheit

Die Kommunikations­sicherheit schützt Kinder, wenn sie Fotos oder Videos, in denen Nacktheit gezeigt wird, erhalten oder versuchen, selbst zu versenden. Die Kommunikations­sicherheit kön­nen Eltern über ihr Familien­freigabe-Abo ver­walten.

Inhalte mit Nacktheit werden unkenntlich gemacht. Außer­dem erhält das Kind eine Warnung und erfährt, wo es Hilfe erhalten kann und dass es in Ordnung ist, wenn es das Foto oder Video nicht sehen möchte. Ähnliche Schutz­maß­nahmen gibt es, wenn ein Kind versucht, Fotos oder Videos mit nackten Darstellungen zu versenden. In beiden Fällen haben Kinder die Option, eine Person ihres Vertrauens um Hilfe zu bitten. Die Warnungen funk­ti­o­nieren in der Nach­richten App, in FaceTime Anrufen, in Video­nachrichten, in AirDrop, beim Empfang eines Kontaktposters in der Telefon App und in der Fotos Auswahl beim Auswählen von Inhalten zum Senden. Und iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27 zei­gen jetzt auch Warnungen bei grausamen oder gewalttätigen Inhalten an.

Für die Kommunikations­sicherheit werden alle Bilder und Videos auf dem Gerät ver­arbeitet. So kön­nen weder Apple noch Dritte auf die Inhalte zu­greifen. Die durch­gehende Ver­schlüs­se­lung wird aufrecht­erhalten, und keinerlei Hinweis auf die Erkennung von Nacktheit oder gewalttätigen Inhalten verlässt das Gerät. Apple erhält keinen Zugriff auf die Nach­richten und das Gerät sendet keine Mit­tei­lun­gen an die Eltern oder andere Per­sonen.

Familienfreigabe

Mit der Familien­freigabe haben Eltern Einblick in die Aktivi­täten und Inhalte ihrer Kinder auf ihren Apple Geräten. Und mit Zustim­mung durch den:die Organisator:in der Familie kön­nen auch Kinder einen eigenen Apple Account be­kom­men. Neben Features für die Kommunikations­sicherheit, die Eltern dabei helfen, Kinder vor dem Zugriff auf und dem Teilen von Inhalten mit Nacktheit zu schützen, gibt Apple Eltern die Kontrolle über die Apps und Web­sites, auf die Kinder zu­greifen kön­nen. Mit Kauf­anfrage kön­nen Eltern App Downloads oder In‑App Käufe genehmigen.

Mit Surfanfrage be­hal­ten Eltern die Kontrolle über Web­sites und kön­nen jede neue Web­site, auf die ihr Kind zu­greifen möchte, genehmigen. Eltern kön­nen außer­dem den Alters­bereich ihres Kindes mit den Apps teilen, die sie nutzen, und gleich­zeitig die Privat­sphäre ihres Kindes schützen. Sie kön­nen ihren Kindern sogar erlauben, den Alters­bereich, der mit dem Kinder­account ver­knüpft ist, mit App Ent­wickler:innen zu teilen, ohne dabei das Geburts­datum des Kindes preis­zu­geben. So be­hal­ten sie die Kontrolle über ihre Daten.

Weitere Infos zur Familien­freigabe

Bildschirmzeit

Bild­schirm­zeit gibt Eltern Einblick, wie viel Zeit ihr Kind mit Geräten verbringt, und stellt Tools zur Ver­fügung, um dies zu ver­walten. Mit Nutzungszeiten kön­nen Eltern einfacher fest­legen, wie lange Kinder Apps in den Kate­gorien Unter­haltung, Spiele und Soziale Medien nutzen dürfen. Wenn Eltern Nutzungszeiten fest­legen, unter­stützen wir sie dabei mit Leitfäden, die auf wissen­schaftlichen Erkenntnissen basieren und sich nach dem Alter der Kinder richten. Dies erleichtert Eltern den Einstieg. Sie kön­nen diese Zeiten später jeder­zeit an­passen, je nach­dem, was sie für das Beste für ihr Kind halten. Mit Zeitplänen kön­nen Eltern aus­wählen, auf welche Apps Kinder zu be­stimm­ten Tages­zeiten zu­greifen kön­nen. Das kann ihnen helfen, sich zu kon­zen­trieren, wenn es darauf an­kommt, etwa in der Schule.

Weitere Infos zu Bild­schirm­zeit

Lernapps

Apple verkauft keine Daten von Schüler:innen und wir geben sie nicht an Dritte weiter, damit sie nicht für Marketing‑ oder Werbezwecke ver­wen­det werden. Apple erfasst, ver­wen­det oder teilt keine Daten von Schüler:innen aus Apple School Manager, der Schoolwork App, der Classroom App oder verwalteten Apple Accounts, sofern es nicht für die Bereit­stellung relevanter Bildungs­leistungen erfor­der­lich ist. Und Apple trackt Schüler:innen nicht und erstellt keine Profile auf der Grund­lage ihrer E‑Mails oder ihres Surfverhaltens. Eltern kön­nen ent­scheiden, ob ihr Kind teil­nimmt, und Schüler:innen haben auf ihren Geräten Zugriff auf ihre eigenen Daten.

Weitere Infos zu Daten­schutz und Sicher­heit im Bildungs­bereich ISO Zertifizierungen an­sehen

Apps für Kinder und der App Store

Apple hat Richtlinien, die die Privatsphäre der Benutzer:innen schützen und Sicherheit für alle Apps bieten. Apps für Kinder müssen zusätz­liche Sicherungen vorweisen, um die Daten der Kinder zu schützen und unangebrachte Werbung zu unter­binden. Wenn Eltern eine App für ihre Kinder aus der Kategorie Kinder laden, sollten sie nach­vollziehen können, wie die Gerätenutzung ihrer Kinder über­mittelt werden kann, und darauf vertrauen können, dass ihre Kinder keine unangebrachte Werbung angezeigt bekommen.

Der Schutz deiner Privatsphäre ist schon integriert.

Datenschutz ist ein grundlegender Bestandteil des Designprozesses. Wir integrieren diesen Schutz in alle Apple Produkte, Apps und Services.

Datenminimierung

Bei Apple gilt der Grundsatz, nur die persönlichen Daten zu erfassen, die nötig sind, um dir zu geben, was du brauchst. Apple verarbeitet und analysiert persönliche Daten nach Möglichkeit immer auf deinem Gerät. In Fällen, in denen bestimmte persönliche Informationen benötigt werden, minimieren wir, wie viel wir für den beabsichtigten Service nutzen – etwa deinen Standort, wenn du etwas in Karten suchst. Wir legen kein umfangreiches Benutzerdaten­profil mit deinen Aktivitäten in unseren Produkten und Services an, um dir gezielte Werbung zu zeigen.

On-Device Intelligenz

Apple nutzt maschinelles Lernen, um dein Erlebnis zu verbessern und deine Daten noch besser zu schützen. Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf dem Gerät, sodass andere Personen sie nicht einsehen können. Wir setzen maschinelles Lernen unter anderem für die geräteinterne Bild­erkennung und Szenen­bestimmung in Fotos und für Textvorschläge auf Tastaturen ein. Der A13 Bionic und neuere Chips sowie die Neural Engine im iPhone können Muster erkennen, Vorher­sagen machen und aus Erfahrung lernen – ähnlich wie du selbst. So kann dein Gerät für personalisierte Erlebnisse sorgen, ohne dass deine persönlichen Informationen auf Apple Servern analysiert werden müssen. Entwickler:innen können unsere Frameworks wie etwa Create ML und Core ML verwenden, um mit Apps tolle neue Erlebnisse zu ermöglichen. Und auch dann bleiben deine Daten nur auf deinem Gerät. Das bedeutet, dass Apps die Stimmung der Nutzer:innen analysieren, Szenen einordnen, Text übersetzen, Handschriften erkennen, Text­vorschläge machen und Musik markieren können und mehr, ohne deine Privatsphäre zu gefährden.

Transparenz und Kontrolle

Wenn Apple persönliche Daten erfasst, weisen wir darauf klar und transparent hin. Wir sorgen dafür, dass du weißt, wie deine persön­lichen Informationen verwendet werden und wie du dem jederzeit wider­sprechen kannst. Mit Infoscreens zu Daten­schutz und Privat­sphäre kannst du noch besser einschätzen, wie Apple deine persönlichen Informationen nutzt, bevor du dich anmeldest oder neue Features verwendest. Auf unserer Seite zu Daten­schutz und Privat­sphäre stellen wir darüber hinaus eine Reihe bestimmter Tools zum Verwalten der Privatsphäre bereit. In iOS 14 oder neuer kannst du zum Beispiel bestimmen, ob du einer App den Zugriff nur auf ausge­wählte Bilder gestattest. Und dich benach­richtigen lassen, wenn eine App deinen Standort im Hinter­grund verwendet. So kannst du ent­scheiden, ob du die Berech­tigungen aktualisieren möchtest.

Deine Seite zu Datenschutz und Privatsphäre besuchen

Schutz deiner Identität

Apple hat Technologien entwickelt, mit denen du deine Identität verschleiern kannst, wenn Daten an Apple Server übertragen werden müssen. Manchmal nutzen wir zufällige Kennungen, sodass deine Daten nicht mit deinem Apple Account verknüpft sind. Wir sind auch Vorreiter in der Nutzung von Differential Privacy, um Verhaltens­muster zu verstehen und gleichzeitig die Privatsphäre einzelner Benu­tzer:innen zu schützen. Wenn du Apple Analysen deiner Gerätenutzung senden möchtest, wirst du durch die erfassten Informationen nicht persönlich identifiziert. Persönliche Daten werden dabei entweder gar nicht erst gesammelt, vor dem Senden an Apple gelöscht oder durch Technologien wie Differential Privacy geschützt. Verfahren wie diese helfen uns, Services bereitzustellen und zu verbessern, aber gleichzeitig auch deine Privatsphäre zu schützen.

White Paper zu Differential Privacy ansehen (PDF)

Datensicherheit

Ohne Sicherheitsschutz­funk­tionen gibt es keinen Datenschutz. Bei jedem Apple Gerät arbeiten Hardware, Software und Services zusammen. Das sorgt für maximale Sicherheit und ein transparentes Nutzererlebnis. Speziell angepasste Hardware wie die Secure Enclave bei iPhone, iPad und Mac unterstützt kritische Sicherheitsfunk­tionen wie Daten­verschlüsse­lung. Software­schutzfunk­tionen sorgen für die Sicherheit von Betriebssystem und Apps anderer Anbieter. Services bieten einen Mechanismus für sichere und zeitnahe Softwareupdates. Sie unterstützen ein geschütztes App Ökosystem, sichere Kommunikation und Zahlungen und bieten ein sichereres Erlebnis im Web. Apple Geräte schützen nicht nur das Gerät und die darauf gespeicherten Daten, sondern das gesamte Ökosystem, inklusive dessen, was du lokal, in Netzwerken und mit wichtigen Webdiensten machst.

Weitere Infos zur Sicherheit der Apple Plattformen

Unsere Werte geben den Weg vor.